Im Proberaum

Songtexte

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Alle 16 Songtexte

Hier stehen die Texte noch einmal in Ruhe zum Lesen. Was hinter den Songs steckt, erzählen wir auf der Seite Songs und Geschichten.

01

Bretonische Flaggen

Der Horizont ist schief und ein Kriegsschiff zieht auf.
Bretonische Flaggen wehen im Wind
Die Kompassnadel zeigt den Norden nicht mehr an,
hier, wo die Erde nicht spricht, lache ich laut.

Erzähle den Vögeln vom letzten Drittel des Lebens.
Meine ganze Jugend gab ich dir,
Du nahmst meine Hand auf dem Schiffsfriedhof.
Irgendwie regnet es immer viel zu laut.

Immer geradeaus, den Wind im Gesicht.
Ein stürmischer Weg, dieser Breitengrad.
Die Suche nach Gold, aber Gold hat keinen Wert.
Was ich suche, finde ich nicht am Strand.

Bei diesem Landgang gibt’s nur dich und keine andere!
Nebel zieht durch die Gassen, bei schwachem Licht.
Die Turmuhr schlägt 5, am Fenster liest du den Brief.
Du wirst zeitlebens weinen, weil ich ging.

Über 7 Weltmeere, volle Fahrt ohne Anker,
du kannst noch lange beten, ich komme nie zurück.
Da war im Leben zu viel Hochmut,
Kompass und Sextant helfen nicht bei Skorbut.

Refrain (2×)

02

Fenster runter, Haare im Wind

Laue Nacht, noch 20 Grad, wir beide grad aufgewacht
Zu fit um einzuschlafen, steh auf komm lass was machen

Musik an, voll aufgedreht, mal schauen, was noch geht
Nur schnell was angezogen, los ab wir nehmen den Wagen

Fenster runter, Haare im Wind
Augen zu, dass uns das keiner nimmt

Fahrn los, die Fenster auf, Radio an, wir sind gut drauf
Vollgas Autobahn drauf, Forever young, drehn voll auf

Alles frei, nachts um drei, alles cool, fühln uns frei
Sternenhimmel über uns, Sternschnuppe nur einen Wunsch

Refrain

Zwei Stunden dann sind wir da, Sonne Wasser alles klar
Warmer sand, leerer Strand, sind gestrandet, sind an Land

Wellen rauschen, Brandung lauschen, einfach liegen, Himmel schauen
Frühstück kaufen, kurz verschnaufen, müssen los, Zeit abgelaufen

Refrain

03

Kansas

Diese Nacht ersetzt das Leben.
Freitagabend auf dieser Kirmes.
Mexikanische Girls stehen rum.
Warme Hintern in blue Jeans.
Saras schärfsten Blick in Kansas.
Ich bin restlos fasziniert.
Meine Verteidigungsstrategie
wird wieder nicht funktionieren.

Hier ist nichts kompliziert.
Es tut gut, hier leben die Klischees.
und die Dinge laufen,
und ich bin hier in einem „fly over state“.

Du bist “Miss Rodeo Kansas”.
Familien posieren mit ihren Colts.
„Stars and stripes“ weit und breit
und Weizenfelder bis zum Horizont.
Nur ein Hauch entfernt von dir.
Das Ticket ist bereits zerrissen.
diese Frau macht mich süchtig.
Irgendwie auch gut zu wissen.

Refrain

04

Wunderschöner Himmel

Steh’ in meinem Garten und oben scheint der Stern,
weiß, dass ich hier hingehöre.
Diese Nacht trinke ich drauf, dass ich bald wieder jünger werde,
und das wurde auch endlich Zeit.

Wunderschöner Himmel, der Wind weht leicht, (weht leicht)
ein paar Wolken, gerade deshalb, ja vielleicht, (vielleicht)
werden meine Lebenszweifel aus dem Gehirn gekehrt.

Wunderschöner Himmel, der Wind weht leicht, (weht leicht)
ein paar Wolken, gerade deshalb, ja vielleicht, (vielleicht)
als du sagtest, dass du schwanger wärst.

Steh’ noch lange in meinem Garten, träume mich weit zurück,
und mein Fernweh nach anderen Ländern macht mich verrückt.
Ich weiß, an der Umgebung liegt es aber meistens nie,
denn die ist austauschbar, zufrieden sein liegt nur an mir!

Die große Freiheit muss wohl wieder mal warten.
Mann, es geht mir doch gut, so gut wie noch nie.
Es ist doch alles fantastisch und nicht nur eine Fantasie
und das wirklich Große lebt bald mit uns hier.

05

Kein Blick zurück

Zeit sich klar zu werden, Zeit zu handeln.
Arroganz und Egoismus, zerbrechliche Gedanken.
Lügen schlagen Ehrlichkeit, durchschaut, verhext?
Wie es weitergeht, bis du es checkst.

Zwei Koffer, ein Plan, aber kein Blick zurück
Keine Karte für dich und für mich ein Glück
Stehe ich am Bahnsteig in Richtung Schweden
Ein Abschied, ein Ziel, nur ein neues Leben

Ich spüre, wie alles den Bach runtergeht.
Unser Stolz war zu groß, hörten uns nicht mehr zu.
Auseinandergelebt, launisch und laut,
Berührungen brannten auf meiner Haut.

In Ungnade gefallen, kleine Revolution.
Ein Kater im Herz, wie nach ’ner Detonation.
Dich trifft keine Schuld, mich auch nicht so recht.
Wir stehen voreinander und ich fühle mich schlecht.

Refrain

Opfer oder Täter. Es waren wohl zwei.
Kein Telefonat, Fronten nicht geklärt.
Kenn dein Gefühl, wünscht mir die Pest.
Auch ein Tod, bin ein Idiot.

Refrain (2×)

06

Lebe jetzt von vorn

Kritik von allen Seiten,
das habe ich nicht verdient.
Im Spiegel steht mein Vorbild,
den brauche ich nicht mehr.

Lebe jetzt von vorn. (3×)

100 Worte für ein Königreich,
deine wären schon verbraucht.
Schweige, um dich zu hören,
verstehen tue ich dich kaum.

Lebe jetzt von vorn. (3×)

Schatz, ich fühle mich völlig fremdbestimmt.
Wie machst du das bloß?
Durch deine verdammten süßen Tricks
komme ich nicht von dir los.

Ein Augenblick, ein Wimpernschlag,
es ist um mich geschehen,
vielleicht muss ich dich verlassen,
um dich wiederzusehen.

Lebe jetzt von vorn. (3×)

Ich gebe mir wirklich Mühe,
um dich zu verstehen.
Tausend Liebesschwüre,
willst du mit mir gehen?

Ein Tag ohne Gespräche,
Wochen ohne Qual,
fühle mich völlig fremdbestimmt,
stehe am Marterpfahl.

Lebe jetzt von vorn. (3×)

07

Ford Taunus

Ford Taunus, golden, das erste Mal
Camel und Wrigley’s Spearmint Gum
Nivea, Blueprint of my lover
und Fleetwood Mac

Lagerfeld im Sommer, Nike
Button an der Jeans
SR 500, Rock am Ring
und ich war der King

Da gingen sie dann und irgendwie bleibt noch so viel
Da gingen sie dann und irgendwie bleibt noch so viel

Interrail durch Europa, Traveler Schecks,
Walkman in der Hand,
Polaroid und Beatles als Starschnitt an der Wand.

Hymne zum Sendeschluss, Becker in Wimbledon,
Mädchen unkompliziert,
C 64 Computer Freaks, Rubik Würfel,
ich habe es nie kapiert.

Refrain

Opel Kadett, Atlas aus Papier, Platz zum Lieben,
verbleites Benzin,
Mixcassetten, Franc und Pesetas und an den Grenzen zeigte man den Pass.

Refrain

08

Sonnenuntergang

Meine Gedanken fallen aus dem Kopf,
alle Synapsen auf stand-by
und ich kann nicht anders
als ganz laut zu schreien.

Ich bin mit mir meist einer Meinung,
die Jahre laufen mir davon,
und mir kommen ehrlich Zweifel,
ob ich so bleiben soll.

Setz dich auf die Bank, in den Sonnenuntergang
und lehne dich an mich an.
Setz dich auf die Bank, in den Sonnenuntergang
und lehne dich an mich an.

Ein bisschen täusche ich dich,
sage immer, was du hören willst.
An der Fassade bröckeln die Lügen,
merkst du, dass ich traurig bin?

Manchmal läuft’s und manchmal nicht!
Keine Logik, ich hab’s längst geblickt,
wir wiederholen unser erstes Date,
es ist nie zu spät.

Refrain

09

Schöner Tag

Kein Stau, kein Termin, keine Wartezeit
Kein Streit und kein Lärm, ich bin bereit
Kein Regen, kein Schnee und kein Monsun
Heut kann ich wieder was für mich tun
Ich setze mich erstmal in mein Café
Freu mich auf später, wenn ich die anderen seh
Schau nicht auf die Uhr, verweile im hier
Und denk an die Zeit, später mit dir

Was für ein schöner Tag, mach nur das was ich mag
Scheiss auf gleich und morgen, alles auf rot, hop oder top
Was für ein schöner Tag, mach nur das was ich mag
Was für ein Tag

Ich treffe mich mit den Jungs von der Band
Ich bringe Jan mit, der an der Haltestelle stand
Torsten und Dirk sind auch schon gespannt
Wir fahren nach Heven direkt an den Strand

Es wird langsam dunkel und auch ein bisschen kalt
Du kommst dazu, und wärmst mich halt
Die Sonne geht unter, wie gemalt
Deine Schönheit im Abendrot erstrahlt.

Refrain

Ein Lächeln, ein Kuss, eine lange Nacht
So ein schöner Tag, wer hätte das gedacht
Leg mich total in deine Hand
In deinem Arm im Warmen

Refrain

10

Die Welt ist klein

Die Welt ist klein und klein und wird immer kleiner.
Ich fass mir an den Kopf. Ist das noch meiner?
Bin viel zu selten stolz auf mich.

Falle auf mich rein und das mit fünfzig.
Nach deren Mund zu reden, machte mich nie glücklich.
Den Held spielen ist: mega out!

Mache alles falsch und immer falscher.
Mit dir zu reden, wird immer brisanter.
Unsere Gespräche werden immer lauter,
die Gefühle füreinander immer kleiner.
Lauf nur im Kreis hin und her,
wohin ich gehöre, ich weiß es nicht mehr.
Ein Licht am Ende, sehe ich nicht.

Die Welt ist klein und klein und wird immer kleiner.
Ich fass mir an den Kopf. Ist das noch meiner?
Bin viel zu selten stolz auf mich.

11

Korsika

Sternenhimmel letzte Nacht, sie schläft ich bin verzückt
Espresso und azurblauer Küstenblick
Es riecht nach Sommer und nach trockenem Gebüsch
Warmer Sand auf den Autositz

Lauf ins Meer, die Menschen
Die jung und besser Aussehen
Werden immer mehr
Und ich weiß zum Warten fehlt mir die Zeit
Fehlt mir die Zeit

Karten kann ich lesen, falten kann ich sie nicht
Sonnenbrille und die Sonne im Gesicht
Fahre langsam die Landschaft zieht vorbei
„à vendre“, alle fort, ich will bleiben

Boule und Politik, bevor die Hitze kommt
Läden verschlossen, das Café ist offen
Die Sonne im Westen zieht mich magisch an
Genug Benzin ist noch im Tank

Refrain

Unsere Kinder sind groß, weil zu warten sich nicht lohnt
Fahr in Richtung Strand, Serpentinen, Felswand
Nehm die Sonnenbrille ab, gefällt es dir hier
Um Alt zu werden, mit mir

Refrain

12

Sag, was bleibt

Lang gebraucht, um jung zu werden, schrieb ich mir einst auf.
Es hört sich nicht mehr ehrlich an, ich sehe es auch an der Haut.
Geist und Körper sind nicht mehr im Gleichgewicht,
Irgendwann kommt die Hand, die dann das Licht auslischt.

Was bleibt? Sag, was bleibt?

Höre auf zu lamentieren Mann, du stehst doch hier am Strand,
siehst deine Kinder spielen im Sand.
Im Halbschatten döst deine Frau über ein Buch,
und du weißt, dir geht es gut.

Aber der Wind, der die Zeit antreibt.
Spürst du den Wind, der die Zeit antreibt.
Was bleibt? Sag, was bleibt?

All das falsche Suchen und sich jahrelang behaupten,
zwischen dem eigenen Ego und dem Saufen.
Ich treffe dich, du bist eigentlich nicht mein Typ,
aber das Schicksal will, dass ich mich kurz verlieb.

Refrain

Wir sehen einander an, zeigen die Ringe am Finger,
nennen uns die Namen unserer Kinder.
Ich sehe den Sambuca an deinen Lippen kleben,
und wir wissen beide:

Uns gibt’s erst in einem anderen Leben.
Uns gibt’s erst in einem anderen Leben.

Was bleibt? Sag, was bleibt?

13

Das Leben hier ist Dortmund

Wohnst im Norden dieser Stadt, aber du trägst
Trotzig stolz ein Shirt: „Nordstadt Universität“.
Verzweifelte und hoffende Lokalpatrioten
Zwischen Armut, Arbeitslosigkeit und Diversität
Schönheit mal anders an einem gebrauchten Tag.
Schaut genauer hin auf die Stadt, die was besonderes hat.
Orientalische Schrebergärten, Joggingbux in Falten.
Stimmengewirr in der Bahn. Über allem der BVB!

Das Viertel lebt. Das Viertel das bewegt. Dafür steht.
Das Leben hier ist Dortmund, wir tauchen in dich ein,
ohne Schminke schön, ehrlich sollst du sein!
Das Leben hier ist Dortmund, wie soll es anders sein,
ohne Schminke schön, ehrlich sollst du sein!

Denkst du der Himmel ist woanders blauer als hier?
Kann dir grad mal ’ne viertel Stunde widerstehen.
Du bist weltoffen, bunt, interkulturell.
Grenzenlos mit über 100 Nationen.
Du bist lebenswert, sexy, alt und interessant.
Hier lebt man irgendwie kreativer zusammen.
Kunst und Kultur, Kneipen und Galerien.
Alteingesessen und zugezogen.

Refrain

Gute und schlechte Zeiten wechselten sich schon immer ab.
Kioskhopping "natürlich" Richtung Borsigplatz.
2022 zur Meisterfeier.
Unsere Nordstadt, unser Dortmund, unser BVB!

Refrain

14

Tschüss Sophie

Sophie, Sophie, Sophie, Sophie
Sophie, Sophie, Sophie, Sophie

Das Bild von dir vorm Leuchtturm. Jahre ist es her.
Der Stapel Briefe, den jetzt zu lesen fällt mir schwer.
Kapstadt, Auckland, Sydney und dann hieß es: „Tschüss Sophie!“
War wohl zu viel verlangt. Ohne Plan und ohne Garantien!

Streits kommen fast täglich. Es geht hier nicht um Schuld.
Wir sind reflektiert und kriegen es doch nicht hin.
Weiser als noch vor Jahren. Alles halb so wild.
Tonnenschwere Vergangenheit, trägt jeder mit sich rum. Ist halt passiert.

Und wenn’s vorbei ist, ist vorbei. Schluss aus, vorbei!
Und wenn’s vorbei ist, ist vorbei. Schluss aus, vorbei!

Zu viel geredet und uns nächtelang analysiert,
um dann festzustellen, es hat doch nicht funktioniert.
Beim Suchen das Finden vergessen. Das passiert schon mal.
Warum wollte ich dich verändern? Was war ich für ein Narr!

Refrain

Sophie, Sophie, Sophie, Sophie
Sophie, Sophie, Sophie, Sophie
Sophie, Sophie und tschüss Sophie
Sophie, Sophie und tschüss Sophie

15

Boxen aus Beton

Weißt du noch, wie wir uns liebten
Betrunken von Träumen und Illusion
Sonne und die Wiese über die wir liefen
Problem weit weg, wie der Mond

Was störten uns all die Formen und Zwänge
Das ganze Sortiment blutsaugender Enge

Ich bau dir Boxen aus Beton
Daraus dröhnen mei - ne Songs
Ich bau dir Boxen aus Beton
Daraus dröhnen mei - ne Songs

Weißt du noch, wie wir uns weniger liebten
Alles versank in Schäume, Resignation
Sturm und Regen, das Moor in das wir liefen
Probleme so hell wie Vollmond

Refrain

Du sagst die Gefühle gehören dir
Lass mich einfach traurig sein
Ich suche nicht nach Lösungen, Harmonie
Ganz ehrlich, so habe ich das nie gesehen

Refrain

16

Bis zum Wiedersehen

Möchte nicht an dich denken, wie ich dich vermiss.
Keine Gefühle verrenken, bis zum Wiedersehen.
Bis zum Wiedersehn. Bis zum Wiedersehn.

Lasse dich aus dem Kopf verschwinden, damit ich hier nicht sterbe.
Muscheln lautlos im Meer versinken, bis zum Wiedersehen.
Bis zum Wiedersehn. Bis zum Wiedersehn.

Aber du bist hier überall, dein Foto an jeder Wand,
DNA an jedem Gegenstand bis zum Wiedersehen.
Bis zum Wiedersehn. Bis zum Wiedersehn.

Wahre Liebe und der Tod, sind endgültig und absolut.
Wahre Liebe und der Tod, sind endgültig und absolut.

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Alle Texte © Tante Matta. Ihr wollt einen Text zitieren oder covern? Sprecht uns an.